BlowerDoor-Test

Um die Luftdichtheit eines Gebäudes nachzuweisen, bringt man die sog. BlowerDoor zum Einsatz. Bei diesem hocheffektiven Verfahren, auch Differenzdruck-Messverfahren genannt, simuliert man eine konstante Windlast auf das Gebäude und ortet Luftundichtigkeiten in der Gebäudehülle.

Der Aufbau und die Durchführung der Messungen dauern z.B. für ein Einfamilienhaus etwa zwei Stunden. Unser Equipment ist technisch auf dem modernsten Stand und liefert zuverlässige Messergebnisse. Anhand der ermittelten Daten beraten wir Sie fachkundig und individuell.

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Wer braucht es?
BlowerDoorMit zunehmenden Energieeinspar-Anforderungen erlangt die Luftdichtigkeit von Gebäuden eine wachsende Bedeutung. Sie ist erforderlich, um die angestrebte Verringerung des Heizenergiebedarfs auch tatsächlich zu erreichen und Bauschäden sowie Komforteinbußen zu vermeiden.

Die BlowerDoor-Messung wird daher hauptsächlich in Neubauten eingesetzt, kann aber auch beispielsweise beim Dachausbau eines Altbaus wertvolle Informationen hinsichtlich der Luftdichtheit von Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen liefern.

Auch für den Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist eine dichte Gebäudehülle die Grundvoraussetzung, da ansonsten ein großer Teil der Zuluft unkontrolliert über Fugen und Ritzen in das Gebäude strömt.

BlowerDoor-Messungen, als Qualitätskontrollen am Bau, mindern das Risiko späterer Bauschäden oder erhöhter Energie-Verbrauchskosten. Luftundichtigkeiten in der Gebäudehülle können noch während der Bauphase erkannt und dadurch meist kostengünstig nachgebessert werden. Der Bauherr kann sich des Qualitätsstandards seines Bauvorhabens sicher sein, da ihm die ordnungsgemäße Bauleistung bestätigt wird.

Wie funktioniert es?
Für die Messung der Luftdurchlässigkeit einer Wohnung oder eines Gebäudes wird eine Ventilator-Tür (BlowerDoor) luftdicht in die Öffnung einer Eingangs- oder Balkontür eingebaut.

Bei geschlossenen Fenstern und Türen wird im Gebäude durch die BlowerDoor eine Druckdifferenz (Unter- oder Überdruck) zur Außenluft erzeugt. Die Höhe der Druckdifferenz (ca. 10 bis 60 Pascal) ist variabel über die Drehzahl des Ventilators einstellbar. Der so geförderte Luftstrom im Gebäude wird als Volumenstrom der Luftdurchlässigkeit bezeichnet.

Nach Abschluss der dreistufigen BlowerDoor Messung wird die mittlere Luftwechselrate errechnet. Diese gibt Aufschluss darüber, wie oft die Gebäudeluft bei definierter Druckdifferenz innerhalb einer Stunde über Luft-Leckagen ausgetauscht wurde. Hierbei sollten die gesetzlich festgelegten Grenzwerte nicht überschritten werden.

Ermittelte Undichtigkeiten können durch Rauchspender (Disco-Nebel), Luft-Geschwindigkeitsmesser oder mit Hilfe einer Infrarotkamera lokalisiert und dokumentiert werden. Dadurch ist eine Nachbesserung an der Gebäudehülle gezielt möglich.

Erfahren Sie hier mehr über das Differenzdruck-Messverfahren.